Bunter Abend 2026

Am 6. und 7. Februar ging es beim ersten „Bunten Abend“ des neugegründeten Karnevalsvereins Kuhardt „Die Gäsemälger e.V.“ hoch her. Es herrschte ausgelassene Stimmung: Mit Büttenreden, tollen Tänzen und Sketchen wurde dem begeisterten Publikum ein abwechslungsreiches Programm geboten.

Den Prolog gestaltete Andreas Eiswirth mit Unterstützung der beiden Vorsitzenden Nathalie Götz und Michael Styner. Mit dem Einmarsch der Garden, des Elferrats und des Gäsemälgers Ilonka I. startete das offizielle Programm. Nach der Begrüßung durch die Sitzungspräsidentin Katrin Boltz richtete auch der Gäsemälger seine Worte an das närrische „Gäsevolk“ und berichtete vom Start sowie vom bisherigen Verlauf der Amtszeit.

Der erste Programmpunkt wurde von den Minimälgern und den KVK Showlights gestaltet. Sie vertanzten das Thema Vereinsgründung als kleine Elferräte und sehenswerte Gäse. Es folgte eine Überraschung für den Gäsemälger: Stefanie und Selina Völckel griffen in ihrem Beitrag eine gemeinsamen Beitrag aus der Vergangenheit als Gäsemälgermama und Gäsemälger in spe auf.

Im Anschluss zeigte die kleinste Garde, die „Minigäse“, einen schwungvollen und gekonnt dargebotenen Gardetanz. Danach brachte Klaus Geiger gekonnt politische Aspekte auf die Bühne, indem er in Form einer Abschlussrede des Bundespräsidenten aktuelle Themen und weltliche Entwicklungen aufgriff.

Es folgten die beiden Tanzmariechen Lena Braun und Lotta Heintz mit ihren schwungvollen und akrobatischen Tänzen. Anschließend leitete der Musikverein Lyra unter der Leitung von Uwe Berkes die erste Schunkelrunde des Abends ein.

Daraufhin feierte Ortsbürgermeister Christian Schwab sein Büttenredendebüt – in der Rolle des Pressesprechers des Senders „Ora 3“. Er berichtete humorvoll über aktuelle Ereignisse aus der Gemeinde und Verbandsgemeinde, häufig mit dem augenzwinkernden Fazit: „D’Gemäh braucht Geld“.

Ein weiterer Überraschungsbeitrag für den Gäsemälger folgte durch die Oldtimer-Freunde. Zunächst vertanzten sie das Thema Freundschaft, anschließend trugen sie ein selbst gedichtetes Lied für und über Ilonka I. vor.

Den Abschluss der ersten Hälfte bildete der Tanz der Juniorengarde. Mit ihrem toll einstudierten Tanz und schwungvollen Schritten begeisterten sie das Publikum. Gemeinsam mit der Juniorengarde zog der Elferrat, gefolgt vom Gäsemälger Ilonka I., in die Pause aus.

Nach der Pause ging es am Freitagabend stimmungsvoll mit unseren Gastvereinen weiter. Ein herzliches Dankeschön an unsere Freunde aus Hördt mit Benserobber Olly I., aus Leimersheim mit dem Jubiläumsprinzenpaar Katharina I. und Felix I. sowie aus Rülzheim mit dem Prinzenpaar Lorena II. und Moritz I. Es ist immer wieder schön, euch bei uns begrüßen und gemeinsam Fastnacht feiern zu dürfen!

Im Anschluss begeisterte die Gäsemälgergarde mit einem schwungvollen und ausdrucksstarken Tanz und erntete dafür tosenden Applaus im Saal. Für ein kurzes, humorvolles Zwischenspiel sorgten Lara Bauchhenß, Jan Wagner und Silke Bentz – eine gelungene Überleitung zu dem kurz darauf folgenden Sketch.

Mit seiner Büttenrede brachte Roland Eiswirth das Publikum herzhaft zum Lachen. Unter dem Motto „Sauna im Ort“ erzählte er allerlei amüsante Geschichten über bekannte Gesichter, die gemeinsam ins Schwitzen gerieten – ganz nach dem Motto: „schwitze, schwitze, schwitze“.

Ein weiteres Highlight war der Sketch „Flugreise von Bella Napoli nach Kuhardt mit dem Melk-Express 21“. Lara Bauchhenß und Jan Wagner reisten dabei stilecht in der First Class, während Silke Bentz mit viel Witz und schauspielerischem Talent in der Holzklasse für reichlich Abwechslung und Gelächter sorgte.

Es folgte die nächste Stimmungsrunde des Musikvereins Lyra, die erneut für beste Stimmung im Saal sorgte.

Eine besondere Überraschung bot der Auftritt der Trauerschnallen. Auf der Suche nach einer vermissten Trauerschnalle sorgten sie zunächst für Spannung, bevor sie mit einem peppigen Tanz zum Hit „Gute Laune“ das Publikum mitrissen.

Den krönenden Abschluss des Programms gestaltete die Dance Company. Als geheimnisvolle Wahrsagerinnen verzauberten sie das Publikum und sagten augenzwinkernd den Weg der Vereinsgründung des KVK voraus.

Zum großen Finale versammelten sich noch einmal alle Aktiven auf der Bühne. Gemeinsam wurde gesungen, gelacht und geschunkelt, bevor eine fröhliche Polonaise durch den Saal zog und einen rundum gelungenen Abend gebührend abrundete.